Frankfurter Rundschau: Hessen-AfD droht der „Alternativen Mitte“

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Frankfurter Rundschau: Hessen-AfD droht der „Alternativen Mitte“

2017-10-25T17:22:39+00:00 23. 10. 2017|Pressespiegel|

Die „Alternative Mitte“ innerhalb der AfD wendet sich gegen Rassismus und Nationalismus. Landessprecher Münch stellt klar: Der hessische Landesverband wird die Gruppe nicht dulden.

Die AfD streitet über eine neue Strömung innerhalb der Partei, die am Wochenende in Oberursel gegründet worden ist. Peter Münch, einer von drei Landessprechern der Alternative für Deutschland (AfD) in Hessen, kündigte Maßnahmen gegen die Parteimitglieder an. Die Gründung der „Alternativen Mitte“ sei nicht satzungsgemäß, sagte er der Deutschen Presseagentur.

Am Wochenende war die „Alternative Mitte“, die es bereits in einigen anderen Bundesländern gibt, symbolträchtig in Oberursel aus der Taufe gehoben worden – dem Gründungsort der AfD. Es war keine große Versammlung. 14 stimmberechtigte AfD-Mitglieder aus Hessen waren nach Angaben eines ihrer Sprecher, des Hanauer Rechtsanwalts Walter Wissenbach, anwesend. Dazu seien Vertreter der „Alternativen Mitte“ aus anderen Bundesländern gekommen, etwa aus Bayern, Thüringen oder Niedersachsen, darunter Vertreter der Bundesarbeitsgruppe Alternative Mitte Deutschland.

Die „Alternative Mitte“ gilt als gemäßigter Flügel innerhalb der AfD. Sie spricht sich aus für den „Erhalt des Nationalstaats in sicheren Grenzen und damit der lokalen Heimat“, lehnt aber einen „sich über andere erhebender Nationalismus, Revisionismus, Totalitarismus oder Personenkult“ ab.

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