WELT: AfD sieht Alternative Mitte als zulässige Strömung

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WELT: AfD sieht Alternative Mitte als zulässige Strömung

2017-10-28T19:48:54+00:00 28. 10. 2017|Pressespiegel|

Stuttgart (dpa/lsw) – Die AfD in Baden-Württemberg will nicht gegen die neue Interessengemeinschaft Alternative Mitte vorgehen. Der Landesvorstand wolle die Alternative Mitte als eine der Strömungen der Partei gewähren lassen, sagte Landessprecher Ralf Özkara am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. „Eine Parteiströmung kann man nicht verbieten, die ist einfach da“, meinte er. Diese sei auch wichtig. Die AM sei analog zu sehen zum nationalkonservativen Flügel der AfD, den es schon seit längerem gibt.

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Interessant ist auch, wie erkärte Gegner der AfD dies bewerten. So schreibt die Facebook-Plattform „Gegen die Alternative für Deutschland“:

„Wenn Özkara, Landeschef der AfD BaWü, die „Alternative Mitte“ verteidigt, wissen wir, die werden als nützliche Helferlein gebraucht.

Der rechtsextreme, dominante Parteiflügel weiß, dass die bloße Existenz der AM im Moment verhindert, dass zahlreiche „eher Moderate“ aus der AfD austreten (weil sie sich immer noch einbilden können, das Ruder noch rumzureißen) und dass der etwas trägen Berichterstattung in den meisten Medien allmählich klar wird, dass die AfD inzwischen Rechtsaußen steht.
Nur einige wenige, besonders Verbalradikale fordern ein Vorgehen gegen die AM (etwa der hessische Landesvorsitzende Peter Münch, der thüringische Landesvorstand, ansonsten mehr oder weniger bedeutungslose Krakeeler).“