Alternative Mitte: Zusammenarbeit mit PEGIDA ausgeschlossen

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Alternative Mitte: Zusammenarbeit mit PEGIDA ausgeschlossen

2018-02-22T20:18:10+02:00 22. 02. 2018|Pressemitteilungen|

Pressemitteilung vom 22.01.2018

Nachdem in den vergangenen Tagen mehrfach über eine mögliche Zusammenarbeit von AfD und PEGIDA berichtet wurde, sieht sich die Initiative Alternative Mitte (AM) gezwungen, folgendes zu erklären:

Die Alternative für Deutschland versteht sich als Rechtsstaatspartei. Und auch eine Partei hat Regularien, die es einzuhalten gilt. Durch eine Unvereinbarkeitsliste und Beschlüsse des Bundesvorstandes macht die AfD deutlich, wo sie politische, aber auch organisatorische Grenzziehungen für notwendig und sinnvoll erachtet. Und diese Grenzziehungen entfalten ihre Wirkung nach innen wie nach außen.

Durch den Beschluss, keine Redner der AfD bei PEGIDA und keine PEGIDA-Redner bei der AfD auftreten zu lassen, hat der Bundesvorstand der AfD einer Zusammenarbeit mit PEGIDA eine klare Absage erteilt. Um Fehlinterpretationen künftig auszuschließen, sollte die AfD deutlich machen, dass sie eine Zusammenarbeit mit PEGIDA nicht nur in Bezug auf wechselseitige Reden, sondern grundsätzlich ablehnt; die Suche nach Schnittmengen ebenso. Aus Sicht der AM kann eine Zusammenarbeit mit PEGIDA, auch mit PEGIDA Dresden, nicht stattfinden, da die Personalie Lutz Bachmann mit seiner persönlichen, fragwürdigen Vergangenheit und seiner Anbindung an die sog. Neue Rechte und die Identitäre Bewegung der AfD zum Schaden gereichen würde. Die AM erwartet daher, dass sich alle in der AfD an die Beschlusslage halten und die unnötige Diskussion zu diesem Thema umgehend beenden.

 

Die Sprecher der Interessengemeinschaft Alternative Mitte in der AfD