AM Sachsen: Dresdner Linksgrüne wollen Bevölkerung verdummen!

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AM Sachsen: Dresdner Linksgrüne wollen Bevölkerung verdummen!

2018-04-13T17:07:16+00:00 13. 04. 2018|Pressemitteilungen|

Pressemitteilung der Alternativen Mitte Sachsen

Chemnitz, 13. April 2018

Die AM Sachsen hat der linksgrünen Dresdner Stadtratsmehrheit Volksverdummung vorgeworfen. „Wer ernsthaft fordert, alle öffentlichen Publikationen flächendeckend in einfacher Sprache anzubieten, muss sich zunächst fragen lassen, ob er selbst noch seiner Muttersprache mächtig ist“, erklärt Sachsens AM-Sprecher Nico Köhler. „Wenn eine Diplom-Soziologin wie die Linke-Stadträtin Pia Barkow meint, dass man ein halbes Studium bräuchte, um den Elterngeldantrag auszufüllen, hat sie offenbar an einer Baumschule studiert. Interessant auch, dass in der Begründung explizit Hartz-IV- und Wohngeld-Anträge genannt sind, nicht aber Steuerklärungen – die Steuerzahler beherrschen offenbar noch die deutsche Hochsprache? Dieser verspätete Aprilscherz richtet sich offenkundig an die Bildungsfernsten, zu denen auch der deutschen Sprache nicht mächtige Migranten gehören. Da kann linksgrün auch gleich eine Bildersprache fordern. Aber die Stufe der Hieroglyphen hatte die Menschheit eigentlich schon hinter sich gelassen.“

„Wer die Simplizität kurzer Sätze und einfacher Worte als Sprachsensibilisierung‘ feiert, muss sich fragen lassen, ob er die deutsche Sprache bewahren oder abschaffen will“, so Köhler weiter. „Es muss das Ziel einer Gesellschaft sein, die eigenen Standards zu halten und ständig zu verbessern, nicht aber, sich auf die niedrigeren Standards anderer herab zu begeben und einer Primitivisierung das Wort zu reden. Sprache übermittelt nicht nur Informationen, sondern auch Rhythmus, Stil, Schönheit und Komplexität. In und mit Sprache wird gedacht und argumentiert, abgewogen und nuanciert, differenziert und artikuliert. Das ist kein verzichtbares Privileg von Bildungseliten, sondern Anspruch an alle Bürger. Eine stark vereinfachte Sprache zeitigt auch ein stark vereinfachtes Denken.
Deshalb kann solch ein Antrag auch nur aus der linksgrünen Ecke kommen.“

Pressekontakt: Nico Köhler