Die Alternative Mitte richtet ihren Blick auf die Zukunft

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Die Alternative Mitte richtet ihren Blick auf die Zukunft

2018-07-09T19:58:41+00:00 09. 07. 2018|Pressemitteilungen|

Pressemitteilung vom 09.07.2018:

Kassel. Die Sprecher der Interessengemeinschaft Alternative Mitte (AM) in der AfD sind am zurückliegenden Wochenende zu einem bundesweiten Treffen zusammengekommen. Während der Samstag dem geselligen Beisammensein und dem persönlichen Austausch vorbehalten war, verständigten sich die Sprecher am Sonntag im Rahmen einer Strategie-Tagung auf den Kurs der AM in den kommenden Monaten. Hierbei befassten sie sich ebenso mit der Rolle der AM innerhalb der AfD und dem eigenen Selbstverständnis, wie auch mit dem Verhältnis zu anderen Strömungen innerhalb der AfD. Die Alternative Mitte lehnt jegliche Bestrebungen innerparteilicher Strömungen, sich zu einer Partei in der Partei zu entwickeln, entschieden ab. Deutliche Warnsignale in diesem Sinne sieht sie etwa dann, wenn innerparteiliche Gruppen eine ganz eigene Programmatik entwickeln, die nicht durch das Bundesparteiprogramm gedeckt ist, klar über dieses hinausgeht oder ihm gar widerspricht.

Die Sprecher der Alternativen Mitte machten am Wochenende deutlich, wo für sie rote Linien verlaufen, über deren Einhaltung sie wachen und bei deren Überschreitung sie weiterhin reagieren werden. Sie wollen sich schützend vor die Programmatik der Partei stellen, wo Strömungen versuchen, der AfD durch Verzerrungen und Ergänzungen derselben einen neuen Kurs aufzuzwingen. Das bedeutet, den Charakter der AfD als freiheitlich-konservative Partei zu bewahren. Sozialistische Tendenzen und neoliberale Bestrebungen lehnen die Sprecher gleichermaßen ab. Klar ist für sie auch, dass die AfD als politische Partei ihrem Wesen nach keine Kameradschaft ist und dass Personenkulte nicht in eine Partei gehören. Die AfD ist auch nicht der parlamentarische Arm irgendwelcher Gruppierungen oder Organisationen, sondern steht für ihre eigenen Positionen.

Die Alternative Mitte sieht ihre zukünftige Aufgabe nicht primär darin, die Arbeit anderer innerparteilicher Strömungen der AfD kritisch zu bewerten. Sie will vielmehr weiterhin dazu beitragen, dass die Partei breit aufgestellt bleibt und mit eigenen Kernbotschaften Wähler an die Partei binden und hinzugewinnen. Dazu gehört der Wille, Deutschlands Zukunft zu gestalten. Dies soll auch das Motto des nächsten Deutschlandtreffens der AM sein.